EINE ENTSCHEIDUNG ZUR MINIMIERUNG VON PROJEKTRISIKEN

Bei der Entwicklung innovativer Lösungen oder bei neuartigen Aufgabenstellungen ist man gelegentlich darauf angewiesen, das Rad neu zu erfinden, so dass bewährte Werkzeuge wie die Machbarkeitsanalyse nicht greifen.

 

Warum ein Prototyp? Sei es,

 

  • dass der Geschäftsprozess noch zu unklar oder nur unzureichend beschrieben ist,
  • dass die Machbarkeit automatisierter Prozesse noch nicht belegt ist,
  • dass aufgrund der Komplexität noch kein realisierbares mathematisches Modell entwickelt wurde oder,
  • dass bislang die Technologie von Bauteilen einfach noch nicht ausgereift war.

 

In all diesen Fällen kann ein Prototyp helfen, die unklaren Aspekte zu klären. Durch die Möglichkeit, die Anforderungen laufend verifizieren und präzisieren zu können, sinkt das Risiko einer Fehlentwicklung.

 

Wie bei allen Modellen handelt es sich beim Prototyen um eine vorläufige Version der späteren Applikation, die sich auf den relevanten Teilbereich der Funktionen fokussiert, den es zu untersuchen gilt. Als schnelle Entscheidungshilfe dient er dazu, mehrere Lösungswege aufzuzeigen und auf Machbarkeit zu untersuchen.

 

Auch im herkömmlichen Entwicklungsprozess vertrauen wir gern auf die Verwendung von Prototypen, denn unsere Erfahrungen beweisen zweierlei:

  • Prototypen zeigen sofort etwaige Lücken in den Anforderungen auf, verschlanken damit in der Regel den Entwicklungsprozess und führen zu robusten Ergebnissen.
  • Prototypen erhöhen die Akzeptanz des Systems bei den Anwendern, weil sie aktiv in den Design- und Entwicklungsprozess eingebunden werden. Ihr frühzeitiges Feedback bzgl. der Eignung führt zu optimaler Bedienbarkeit bereits vom ersten Release an.
© DAVID Software GmbH, 2011