In diesem Bereich stellen wir Ihnen aktuelle Veröffentlichungen über- und von unserem Unternehmen zur Verfügung.
Für weitere Informationen, Firmenlogo oder Fotos etc., senden Sie bitte eine entsprechende Nachricht an: marketing@david-software.de.
Nachtrag zur 6. "IT im Dialog"
Am Dienstag-Abend, 06.12.2011, haben wir in Zusammenarbeit mit
die 6. Veranstaltung IT im Dialog speziell für Studierende mit dem Thema "IT Berufsbilder für Einsteiger/-innen" durchgeführt.
Es wurden vier unterschiedliche IT-Berufsfelder praxisnah vorgestellt: Anforderungsmanagement, Qualitätssicherung, Projektmanagement sowie Software Entwickler. Mitarbeiter der DAVID Software GmbH beantworteten die Fragen: Was sind die Arbeitsinhalte dieser Berufsfelder? Was müssen Interessenten für den Berufseinstieg mitbringen? Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?
Frau Prof. Dr. Schiering und Herr Alexander Perl stellten die entsprechenden Möglichkeiten für Studierende an der Ostfalia Hochschule und TU Braunschweig vor. Ihre Erfahrungen und Tip's waren wertvolle Hinweise, die gerne angenommen wurden.
In den Dialog-Vorträgen und der offenen Diskussionsrunde mit allen Beteiligten haben wir alle Fragen beantwortet, zu denen die Studierenden mehr erfahren wollten. So haben wir den 26 teilnehmenden und sehr interessierten (!) Studierenden spannende Einstiegsmöglichkeiten in die IT näherbringen können. Im abschließenden "Get Together" wurden angeregte Gespräche geführt – und uns allen das Feedback gegeben, dass wir damit "den Nagel genau auf den Kopf getroffen haben"!
"Es war sehr motivierend zu hören, dass nicht nur Bedarf an reinen Entwicklern besteht." so der Teilnehmer H. Will.
Für uns ein Grund mehr, diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit unseren Partnern aus Forschung und Lehre in ähnlicher Art bald fortzusetzen.
“Keine Männer-Domain(e)” - Titelstory im “Standort” Magazin
Soeben erschien das neue “Standort” Magazin (vierteljährlich erscheinendes Wirtschaftsmagazin für die Region BS, GF, HE, PE, SZ, WF, WOB) des Braunschweiger Zeitungverlages mit der Titelstory: “That´s IT”.
Das “Standort” Magazin richtet sich an Entscheider aus dem B2B-Bereich. Mit einer Auflage von 10.000 Stück bringt es Nachrichten aus und über die Unternehmen, die in unserer Region erfolgreich aktiv sind.
Über die DAVID Software GmbH erschien als eine der Titelstories der Artikel “Keine Männer-Domain(e)”. Wir setzen uns hier mit dem Thema „Frauen in der IT“ auseinander, dass bei der DAVID Software GmbH der Anteil weiblicher Mitarbeiterinnen bei fast 20% liegt, welche Möglichkeiten Frauen in der IT haben – und wie viel Spaß es macht, in der IT auch als Frau tätig zu sein.
Ein Download des Artikels (pdf, 350k) steht Ihnen hier zur Verfügung
4. Meet-IT Workshop mit dem Thema "User-Integration bei der Entwicklung von Websites und Software"
Von Georg Türk
Gleich die Einleitung von Referent Herrn Weinmann hat es auf den Punkt gebracht:
"80 % der Neu-Entwicklungen scheitern am Markt, dagegen haben 80 % der Neu-Entwicklungen, die mit Kunden entwickelt wurden, Erfolg." (Prof. Dr. Robert G. Cooper).
Am Montag, den 14. März 2011, trafen sich auf Einladung der DAVID GmbH und seiner Kooperationspartner über 40 interessierte Unternehmer, IT-ler und Studenten zum 4. Meet-IT Workshop mit dem Thema „User-Integration bei der Entwicklung von Websites und Software“.
Herr Weinmann, Doktorand am Lehrstuhl für Informationsmanagement der TU Braunschweig (Leitung: Frau Prof. Dr. Robra-Bissantz) stellte wissenschaftliche Methoden und Lösungen vor, wie User bzw. Kunden in den verschiedenen Phasen des E-Service-Lebenszyklusses einbezogen werden können, um Nutzen und Akzeptanz von IT-Dienstleistungen zu erhöhen.
(Vgl. auch Blog der TU Braunscheig - Wi2: http://blog.wi2-tubs.de/)
So wurden aus unterschiedlichen Blickwinkeln insbesondere die Kernfragen erörtert, warum und wann bei der Entwicklung von IT-Dienstleistungen (Websites und Software) die frühzeitige Integration des Benutzers ein entscheidender Erfolgsfaktor ist.
An aktuellen Beispielen (von der Neugestaltung der Web-Page der Oskar-Kämmer-Schule bis hin zu Volkswagen-Projekten) wurde ein Resumé hierzu herausgearbeitet: Eine späte bzw. mangelnde Integration führt zu einem schlechten Nutzen und dadurch u.a. zu fehlender Akzeptanz bei Kunden bzw. Anwender. Eine Erhöhung der Akzeptanz lässt sich dann nur noch schwer und mit hohem zeitlichen sowie finanziellen Aufwand erzielen.
Wichtig zu beachten ist hierbei, die User-Ziele klar zu identifizieren, denn diese sind nicht immer mit den Anbieter-Zielen gleich zu setzen.
Neben den Praxis-Beispielen vervollständigten eine verblüffende Live-Umfrage, ein Emotionstest mit biometrischer Emotionsmessung sowie sehr lebhafte Diskussionen einen erfolgreichen 4. Meet-IT Workshop.
Beim anschließenden Get-Together kam es – unterstützt durch Canapés und Getränke - zum regen Informationsaustausch zwischen den Teilnehmern.
An dieser Stelle bedanken wir uns nochmals herzlich für die aktive Unterstützung und gute Zusammenarbeit bei unseren Meet-IT Workshop-Partnern:
sowie
Hier können sie den Vortrag als PDF-Datei herunterladen
3. Meet-IT Workshop: "Softskills im Team"
Von Stefan Boysen und Georg Türk
Welche Typen Mensch gibt es? Wie kann man erkennen, wer sich wie verhält? Und wer benötigt welche Eigenschaften, um mit seinem Gegenüber besser zu kommunizieren? Der 3. Meet-IT-Workshop der DAVID GmbH, gemeinsam ausgerichtet mit IT-Region 38, dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft, der Technischen Universität Braunschweig, der IHK Braunschweig und dem Haus der Wissenschaft stand am 13.12.2010 ganz im Zeichen von „Softskills im Team“.
Zielstrebig und kontrolliert, kreativ und sozial – es gebe eine Reihe von Persönlichkeitstypen, betonte Personal Coach Sabine Kuchler vor mehr als 50 Besuchern im Braunschweiger Haus der Wissenschaft. Wobei: „Niemand ist nur ein Typ. Stattdessen zeichnet sich jeder durch eine Kombination aus mehreren Verhaltensstilen aus.“
Die moderne Neurowissenschaft geht nach Darstellung von Sabine Kuchler davon aus, dass unsere neuronale Architektur bestimmt, was wir fühlen, wie wir uns verhalten, wie wir denken. Wie sich ein Mensch also in bestimmten Situationen verhält, hängt nicht vom Zufall, den Genen oder der Gesprächsführung ab, sondern auch davon, zu welchem Persönlichkeitstyp er gehört.
Für die Arbeit im Team spielt das eine wichtige Rolle. „Kennt man seine eigene Grundstruktur und auch die Grundstruktur der Teammitglieder, kann man sich selbst, sein eigenes Verhalten und das der anderen besser verstehen und anerkennen.“ Jeder Persönlichkeitstyp benötigt eine bestimmte Arbeitsumgebung und Ansprache, um eine hohe Eigenmotivation zu entwickeln.
Durch Diagnostikverfahren zu Persönlichkeitsstrukturen könne man die Typen richtig erkennen, die Aufgaben entsprechend verteilen und „ein Team mit den erforderlichen Stärken zusammensetzen und Konflikten vorbeugen“, so Sabine Kuchler. Mit einer Praxisübung konnte bei den Teilnehmern auch die eigene Selbstwahrnehmung sensibilisiert werden.
Der Vortrag war im anschließenden Get-Together die Grundlage zum Kennenlernen sowie zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch – und hat auch so manchen Praktiker mit denen, die es werden wollen, zusammenbringen können.
Das Thema fand – unabhängig einer IT Affinität – bei Unternehmern, Mitarbeitern und Studenten großen Zuspruch, sodass im 4. Workshop ein ähnlicher Leitgedanke im Mittelpunkt stehen soll. Die Veranstaltung wird voraussichtlich Ende Februar stattfinden.
vlnr:
Frank Ptok (Geschäftsführer DAVID GmbH),
Anton Niesporek (BVMW e.V.),
Sabine Kuchler (Trainerin und Coach),
Frank Fauth (Projektinitiator IT-Region38),
Peter Peckedrath (IHK Braunschweig).
IT-Tag in Braunschweig
Veröffentlicht unter „News & Trends“ auf www.it-region38.de.
Statement von Frank Ptok, Geschäftsführer der DAVID GmbH, zum Besuch der Bundestagsabgeordneten Florian Bernschneider und Manuel Höferlin bei der DAVID GmbH im Rahmen des „Zeichen-setzenden“ IT-Tages in Braunschweig am 18. November 2010.
Fachkräfte und Ausbildung, Abgaben und Breitband
Die Teilnahme auf dem Podium blieb nicht der einzige Programmpunkt für Florian Bernschneider und Manuel Höferlin. IT-Region 38 bat die Bundestagsabgeordneten vor der Diskussion zu einer Reihe von Unternehmensbesuchen, um die Branche besser kennenzulernen. Hier die Statements aus den Häusern von EVES, DEVIL, LINEAS und DAVID, worüber die Geschäftsführer mit ihnen sprachen.
… … …
Frank Ptok, Geschäftsführer DAVID GmbH:
„Im Gespräch mit den Abgeordneten hatten wir die Gelegenheit, ein für die IT-Branche besonders wichtiges Thema anzusprechen – Softwarepatente. Eine Gefahr droht durch sogenannte Trivialpatente: Der Entwickler würde bereits bei der Entwicklung simpelster Funktionen – etwa das Herunterladen und Abspeichern einer E-Mail oder der Anzeige eines Fortschrittsbalken – Gefahr laufen, Patentrechte zu verletzten. Amerikanische Anwaltbüros sind auf derartige Abmahnungen und Schadensersatzklagen spezialisiert. Hier ist die Bundespolitik dringend gefordert, entsprechend auf die EU-Politik Einfluss zu nehmen.
Wir bei DAVID legen großen Wert auf eine fundierte und facettenreiche IT-Ausbildung. Dabei ist es uns wichtig, dass die theoretischen Hintergründe ebenso vermittelt werden wie praktische Fähigkeiten. Die Stärke von Ausbildungsbetrieben liegt aus meiner Sicht in der praxisorientierten Wissensvermittlung. Schwerpunkt an den Hochschulen ist die theoretische und wissenschaftlich orientierte Ausbildung. Daher sehe ich große Synergieeffekte in der Kooperation. Beispielhaft dafür ist die Zusammenarbeit zwischen Ausbildungsbetrieben und Fachhochschulen im Rahmen der dualen Ausbildung. Ich würde es mir wünschen, wenn auch die Universitäten ihre Türen für entsprechende Kooperationsmodelle der Aus- und Weiterbildung öffnen würden. Ein Vorschlag von uns ist die Ausgestaltung einzelner Vorlesungen in der Form, dass abschließende Prüfungen auch außerhalb der Unis eine Art Zertifikatscharachter besitzen.“
Zum Artikel: "Bundespolitiker auch bei der DAVID GmbH zu Gast"
vlnr: Andreas Lehmann, Georg Türk, Frank Ptok – DAVID GmbH
Florian Bernschneider, Manuel Höferlin – Mitglieder des Deutschen Bundestages
DAVID-Geschäftsführer Frank Ptok im Interview mit der IT-Region 38
Veröffentlicht unter "News & Trends" auf www.it-region38.de.
Stefan Boysen im Gespräch mit Frank Ptok
"Mein Ziel ist nicht, der Größte am Platz zu sein"
Ein Unternehmen gründen ist das eine. Es am Markt zu etablieren und seinem Namen einen guten Klang zu geben das andere. Frank Ptok hat das geschafft. Im Interview mit IT-Region 38 spricht der Geschäftsführer der DAVID GmbH von den Unternehmensanfängen, von einem der umfangreichsten Individualsoftware-Projekte im Bereich Anforderungs- und Konfigurationsmanagement – und was er in seiner Arbeit manchmal vermisst.
Herr Ptok, der Name DAVID lässt Kleines vermuten. Tatsächlich aber zählt Ihr Unternehmen zu den größten inhabergeführten Softwarehäusern in der Region.
Das stimmt. Die DAVID GmbH beschäftigt mittlerweile über 70 Mitarbeiter. Die meisten sind Informatiker, aber auch Maschinenbauer, Elektrotechniker und Physiker gehören zu unserem Team. Unter den inhabergeführten Unternehmen sind wir eines der großen Häuser am Standort.
Wie fing es mit DAVID an?
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DAVID GmbH: Hightech und Gleichberechtigung
Veröffentlicht als Titelstory im Magazin „Standort–Magazin für den Mittelstand“; Thema: "IT-Standort Braunschweig. Eine Branche für unsere Region".
Von Katharina Rosch
Auf den ersten Blick ist die DAVID GmbH aus Braunschweig ein IT-Unternehmen, wie es viele in der Region gibt. Das Unternehmen ist Partner für die Entwicklung kundenspezifische Software und IT-Systeme. Entsprechend splitten sich die Themenschwerpunkte in Betriebliche Informationssysteme und Geschäftsprozessmanagement, Prozesssteuerung und -überwachung, Dokumentenmanagement, Schnittstellenentwicklung und Optimierung von Software sowie Kryptografie.
Auf den zweiten Blick unterscheidet sich das IT-Unternehmen erheblich: Der Frauenanteil in einem eher männertypischen Bereich ist überdurchschnittlich hoch. Sie sind u.a. tätig als Projektkoordinatorinnen, Entwicklerinnen und im Anforderungsmanagement. „Wir stellen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Arbeitsumfeld zur Verfügung, in dem sie ihre individuellen Stärken voll zur Geltung bringen und dadurch einen wertvollen Beitrag zum Ergebnis leisten können.“ erläutert Geschäftsführer Frank Ptok. Als einziger IT-Arbeitgeber in der Region beschäftigt die DAVID GmbH einen blinden Programmierer.
Wichtig ist dem Unternehmen auch die Zusammenarbeit mit Fachhochschulen und Universitäten. Seit Mai 2010 veranstaltet die DAVID GmbH in enger Zusammenarbeit mit der TU Braunschweig, der Ostfalia Fachhochschule und der IT-Region38 unter dem Namen „Meet IT“ den Studierenden praxisorientierte Workshops an. Als einer von fünf Business-Partnern engagiert sich die DAVID GmbH in der IT-Region38. Deren Ziel ist es, die Kompetenz der regionalen IT-Wirtschaft bekannt zu machen, die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen, den Ausbildungsbetrieben und den Hochschulen zu stärken sowie Wachstum und Beschäftigung zu fördern. Alles Ziele, die die DAVID GmbH gerne unterstützt.
Mit freundlicher Genehmigung: ‚Standort – Wirtschaft und Menschen in der Region‘. Ein Magazin des Braunschweiger Zeitungsverlages.
Magazin-Thema: ‚IT-Standort Braunschweig. Eine Branche für unsere Region‘ -
3. Quartal 2010, Auflage: 10.000
Ein Download (pdf, 700k) steht Ihnen hier zur Verfügung
2. Meet IT Workshop: „Wie misst man Qualität und Benutzerfreundlichkeit von Software?“
Praxis und Forschung&Lehre in einen gemeinsamen Workshop zu praxisbezogenen IT-Themen zusammen bringen, das ist das Ziel der Meet IT Workshops.
Im Mai 2010 haben wir - die DAVID GmbH in Zusammenarbeit mit der TU Braunschweig, Institut für Software Engineering, und der IT Region38- gemeinsam mit Studenten der TU Braunschweig und erfahrenen Mitarbeitern aus der IT-Branche im ersten Meet-IT Workshop die neuesten Erkenntnisse zum Thema „Risikoschätzung“ kennen gelernt. Am Dienstag, 31. August 2010 haben wir zum Thema „Wie misst man Qualität und Benutzerfreundlichkeit von Software?“ in das Informatikzentrum der TU-Braunschweig eingeladen.
In dem Vortrag von Frau Dr. Herrmann wechselten sich theoretische Grundlagen bezüglich der Forschungsergebnisse zur Qualität von Software und praktische Übungen ab. Fast 50 Praktiker und solche, die es werden wollen, erprobten die wissenschaftliche Bewertungskriterien zur Qualitätsmessung und Benutzerfreundlichkeit von Software am Beispiel eines Bestellvorgangs eines Online-Shops. Die damit verbundenen Schwierigkeiten wurden praxisnah entsprechend angeregt diskutiert – denn „es gibt wohl kaum jemanden, der nicht schon einmal vor seinem Rechner sitzend innerlich verzweifelt ist, weil sich die neue Software statt wie versprochen leicht allenfalls miserabel bedienen ließ“.
Im anschließenden „get-2-gether“ wurde bis 22:00 Uhr rege die Gelegenheit zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch und zur offenen Diskussion mit den anwesenden Studenten und IT-Profis genutzt.
Die nächsten Praxis- & wissenschaftlich-orientierten Meet-IT Workshop Themen sind schon in der Vorbereitung. Der 3. Workshop ist für Mitte / Ende November geplant.
Das Copyright der obigen Fotos gehört:
Georg Türk
DAVID GmbH
Im Blindflug durch die Welt der Algorithmen
Veröffentlicht in der Braunschweiger Zeitung am 24. Juli 2010.
Von Stefan Boysen
Ein Portrait über den DAVID Mitarbeiter & Programmierer Heiko Folkerts, von Geburt an sehbehindert und seit seinem 14ten Lebensjahr blind. Sein Traum vom Programmieren und Werdegang bis zum IT-Spezialist in unserem Unternehmen.
Zum Artikel "Im Blindflug durch die Welt der Algorithmen"

Das Copyright des obigen Fotos gehört:
Marek Kruszewski
Autorstr. 1a
38102 Braunschweig
www.semidry.de
Das Informatikzentrum als Orakel von Delphi
Feedback zum Meet IT-Workshop Risikoschätzung in der IT
Von Stefan Boysen
Das Risiko, vom Blitz getroffen zu werden, liegt ja bekanntlich bei fast null. Ungefähr so gering war auch die Gefahr, dass sich der Besuch des Workshops zur Risikoschätzung von der Technischen Universität Braunschweig, DAVID GmbH und IT-Region 38 nicht lohnen würde. Dementsprechend gut besetzt waren die Stuhlreihen im Informatikzentrum, das an diesem Abend dem Orakel von Delphi ähnelte.
Denn eine der Schätzmethoden, die die Besucher kennenlernten und statistisch ausgewertet bekamen, war das Delphi-Verfahren – und das hat seinen Namen von der Weissagungsstätte des antiken Griechenlands. Die Delphi-Methode dient dazu, „Ereignisse in der Zukunft möglichst gut einschätzen zu können“, erklärte Dr. Andrea Herrmann, Leiterin des Software Systems Engineering Instituts der TU.
Wie hoch schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass ein neuer Laptop innerhalb des ersten Jahres ausfällt? Und dass im Software-Entwicklungsprozess Fehler im fertigen System auftreten, die auf die Anforderungen zurückzuführen sind? Die Besucher konnten die Delphi-Methode, ein mehrstufiges Befragungsverfahren unter Experten, in der Praxis erproben. Einige mit Erfolg: „Der Beste lag bei einer Abweichung von plus/minus drei Prozent“, sagt Andrea Herrmann – ein erstaunlich guter Wert.
Die Abschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadensausmaß bestimmt unser Leben – insbesondere unser Berufsleben. Auch Hans-Peter Gabel „ist ständig mit Risiken und Statistiken konfrontiert“, wie er erzählte. Der Arzt aus Wolfenbüttel fühlte sich bei der Veranstaltung gut aufgehoben. „Wir haben das Delphi-Verfahren in unserem Verband gerade selbst durchgeführt.“
Detlef Kilian fand den Workshop „sehr interessant“. Und fühlte sich in seinen Erfahrungen bestätigt. Er ist für die Informationssicherheits-Revision bei einem Hannoveraner Unternehmen verantwortlich, die ein Rechenzentrum mit sensiblen Daten betreibt. Gefahren identifizieren und bewerten sowie Maßnahmen planen und umsetzen, um die Datensicherheit zu erhöhen – das ist seine Aufgabe. „Es ist gerade im Lebenszyklus von IT wichtig, Risiken früh einschätzen zu können“, sagt er.
Georg Türk, Marketing- und Vertriebsleiter bei DAVID, freute sich über die positive Resonanz – und hofft, dass beim nächsten Mal mehr Studenten unter den Besuchern sein werden, die auf Workshops wie diesen gute Kontakte „zu ihren Arbeitgebern von morgen knüpfen können“. Dass es ein nächstes Mal geben wird, ist sicher. „Wir wollen mit solchen Veranstaltungen Wissenschaft und Praxis zusammenbringen – und das ist uns beim ersten Mal schon gut gelungen.“
Das Copyright der obigen Fotos gehört:
Dirk Alper
Im Gettelhagen 134
38108 Braunschweig
www.dirkalper.de
Kooperationsvertrag mit der IT-Region 38
DAVID GmbH und IT-Region 38 unterstreichen die bisherigen gemeinsamen Aktivitäten sowie die gegenseitige Unterstützung und besiegeln am 01. November 2009 "offiziell" die Partnerschaft mit einem Kooperationsvertrag.

"Wir wollen mit aktivem Beispiel vorangehen und unterstützen deshalb die IT-Region 38 als offizieller Partner," sagt Frank Ptok, Geschäftsführer der DAVID GmbH, "wir sind davon überzeugt, dass die Initiative erfolgreich wächst und dass sich der Stellenwert der Informationstechnologie durch die Zusammenarbeit weiter erhöht."
Ziel von IT-Region 38 ist es, insbesondere die Region mit der Postleitzahl 38… als leistungsstarke IT-Region darzustellen. Die bedeutendsten Akteure des IT-Standorts werden innerhalb dieser Plattform vernetzt, setzen so gemeinsam neue Impulse und stellen die hohe wirtschaftliche Relevanz der Informationstechnologie für die Region heraus. Die Projektinitiative schafft Synergien nach innen und stärkt die Wahrnehmung nach außen.
Wissensvernetzung durch Expertenrunden
In der CLUBinfo des MARKETING CLUB Braunschweig mit dem Thema 'Marketing für IT-Unternehmen' erscheint der Artikel Wissensvernetzung durch Expertenrunden über die DAVID GmbH.
„Kaum ein Unternehmen kann heute auf effiziente Informationssysteme verzichten: zur Unterstützung interner Prozesse oder zur Kommunikation nach außen. Über Erfolg oder Misserfolg entscheidet dabei, ob den Mitarbeitern oder Kunden alle notwendigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung stehen. Die David GmbH erarbeitet auf Basis der Analyse existierender Geschäftsprozesse ganzheitliche und flexible Lösungen – in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden und unter Einbeziehung professioneller Verfahren und Methodiken. …“
Weiter zum vollständigen Artikel Wissensvernetzung durch Expertenrunden
Ein Download steht Ihnen hier zur Verfügung:
Start des Projektes MODELISAR *) - mit der DAVID GmbH als einer der Projektpartner.
*) Vorhaben der Europäischen Forschungsinitiative EUREKA zur Stärkung der europäischen Position auf dem Gebiet der Software-intensiven Systeme.
Im Rahmen des Projektes MODELISAR hat sich ein deutsches Konsortium aus 13 Industtrie- und Forschungspartnern zum Ziel gesetzt, der Automobilindustrie ein Werkzeug zur Verfügung zu stellen, mit dem sich Simulation, Modellierung, Optimierung schnell und effizient koordinieren lassen. Das Projekt wird von Partnern aus weiteren fünf europäischen Ländern mitgetragen.
Projektträger: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Softwaresysteme und Wissenstechnologien.
Förderprogramm: ITEA2 / Clusterprogramm der europäischen Forschungsinitiative EUREKA zur Stärkung der europäischen Position auf dem Gebiet der Software-intensiven Systeme.